Lebenslauf

Rita Arkenau-Sanden, in Bergisch Gladbach geboren, erhielt ihren ersten Trompetenunterricht an der Musikschule Bergisch-Gladbach. Anschließend studierte sie zunächst Instrumentalpädagogik an der Musikhochschule in Köln bei Professor Stanko Selak. Nach dem Examen im Jahr 1993 setzte sie ihr Studium an der Folkwang-Musikhochschule in Essen im Fach Orchestermusik bei Professor Wolfgang Pohle fort. Es folgte eine künstlerische Ausbildung bei Professor Günther Beetz an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Mannheim, die sie mit dem Konzertexamen (1999) beendete. Bei Professor Konradin Groth (Berliner Philharmoniker), Anton Gryzar (Graz), Professor Günther Beetz (Mannheim) und Professor Friedemann Immer, Barocktrompete (Köln und Amsterdam), nahm sie außerdem an Meisterkursen teil. Seit 1997 ist Rita Arkenau bei den Lüneburger Symphonikern als Solotrompeterin engagiert.
Ein weiterer Schwerpunkt entwickelte sich mit der Barocktrompete. Nach dem Abschluss des Contract Studium für Barocktrompete bei Professor Friedemann Immer am Conservatorium van Amsterdam (2010) absolvierte sie im Frühjahr 2013 ihre Studien auf der Barocktrompete an der Musikhochschule Köln im Institut für Alte Musik mit dem Master of Music.
Zudem arbeitet Rita Arkenau-Sanden als freischaffende Musiklehrerin und war von 2002 bis 2016 Dozentin am Hamburger Konservatorium im Fach Trompete und im Fach Methodik/Didaktik.
Als Solistin war und ist sie u.a. mit der Baden-Badener Philharmonie, dem Kammerorchester der Stadt Heidelberg, dem Collegium Musicale Essen, den Lüneburger Symphonikern, im Kölner Dom mit Prof. Clemens Ganz, im Altenberger Dom mit Domorganist Rolf Müller und im Bremer Dom mit Dr. Tobias Gravenhorst und Prof. Wolfgang Baumgratz zu hören.
Internationale Solokonzerte führten sie mit Trompete und Orgel nach Estland, Schweden, Polen und in die Schweiz.


Diskographie:
„Trompete und Orgel aus der Bachkirche St. Michaelis in Lüneburg“ mit Dr. Tobias Gravenhorst (2006)
“Concerto” Musik für Trompete und Orgel des 18. Jahrhunderts  mit Rolf Müller, Domorganist, Alenberger Dom (2016)